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Nicola Toffali gegen hochklassige Konkurrenz 10. in Münster

Beim Abschluss der deutschen Radsportsaison, dem Sparkassen Münsterland Giro (UCI 1.HC) am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, konnte Nicola Toffali im Finale einigen der besten Sprinter der Welt Paroli bieten und holte in einem umkämpften Sprint den 10. Platz. Damit schlug 0711|CYCLING mehrere Profiteams und erzielte das beste Ergebnis aller Kontinentalmannschaften.

Der Startschuss zum 198,7 km langen Rennen fiel dieses Jahr in Wadersloh im südöstlichen Münsterland, und bald nach dem Start setzte sich eine Vierergruppe um Tony Martin ab. Max Wörner verpasste die Ausreißergruppe: „Ich habe versucht, am Anfang mitzuspringen, hatte aber nicht die Form“, sagte der Heidelberger. „Seit Rad am Ring bin ich keine UCI-Rennen gefahren, da fehlte mir einfach die Rennhärte. Also habe ich Nicola unterstützt, indem ich für ihn und die anderen Flaschen geholt habe. Auf den Schlussrunden hat er es dann super gemacht.“

Henrik Hamm fügte hinzu: „Die erste Rennhälfte war nicht einfach, auf und ab auf schmalen Straßen und mit mehreren Windkanten. An einer brach das Feld in zwei Gruppen, wir waren zu viert im ersten Feld vertreten. Mit Tony Martin in der Ausreißergruppe wollten die großen Teams auf Nummer sicher gehen und ihm nicht zu viel Vorsprung geben; als es dann zu regnen anfing, rollten die zwei Felder aber wieder zusammen.“

Die Reste der Spitzengruppe wurden kurz vor Münster gestellt, damit war alles bereitet für ein heißes Finale mit Kopfsteinpflaster auf dem Prinzipalmarkt und Ziel auf dem Schlossplatz. Mehrere WorldTour-Teams übernahmen die Führung und hielten das Feld zusammen, so dass ein Massensprint über den Sieg entscheiden musste.

Hier hielt Nicola Toffali voll rein: „Das ist ein super Ergebnis für mich. Es war ein hartes schnelles Rennen, und zunächst fühlte ich mich gar nicht so gut. Je näher wir dem Ziel kamen, desto besser wurden meine Beine, vielleicht durch den Adrenalinschub, den nur ein Radrennen geben kann. Im Finale wusste ich, dass ein gutes Ergebnis drin war; und dann hatte ich Glück, aber das gehört eben auch dazu: Ich konnte mich in 25. Position ans Hinterrad von Kittel heften, der von seinem Team den Sprint angezogen bekam. Mit diesem Weltklassesprinter konnte ich zwar nicht mithalten, aber trotzdem eine ganze Reihe schneller Leute hinter mir lassen.“

Der Stagiaire Alexandre Ballet ist nach drei Renntagen schon ein fester Bestandteil des Teams: „Ich bin jetzt erst eine Woche mit den Jungs zusammen, aber es fühlt sich so an, als wäre ich schon immer dabeigewesen“, meinte der Schweizer. „Wir haben eine tolle Atmosphäre in der Mannschaft und sind in Münster und Almaty gute Rennen gefahren. In Kasachstan habe ich bei der Bergankunft alles gegeben, um ein gutes Ergebnis zu erreichen, und hatte mich von dieser Anstrengung noch nicht ganz erholt. Daher ging es für mich hier vor allem darum, heil durchzukommen und Nicola so gut wie möglich zu unterstützen. In Bourges und vor allem im Iran komme ich dann wieder in das Terrain, das mir mehr liegt.“

Am 5. Oktober steht mit Paris Gien Bourges (UCI 1.1) das letzte europäische Rennen für 0711|CYCLING an, danach fliegt die Mannschaft noch in den Nahen Osten zur Tour of Iran (Azarbaijan) (UCI 2.1).

Ergebnis Sparkassen Münsterland Giro (UCI 1.HC):
1. Sam Bennett (Irland) BORA – hansgrohe 4:35:27
2. Phil Bauhaus (Deutschland) Team Sunweb 0:00
3. André Greipel (Deutschland) Lotto Soudal 0:00
10. Nicola Toffali (Italien) 0711|CYCLING 0:00
58. Arnold Fiek (Deutschland) 0711|CYCLING 0:38
86. Jan Hugger (Deutschland) 0711|CYCLING 1:04
91. Max Wörner (Deutschland) 0711|CYCLING 1:04
99. Henrik Hamm (Deutschland) 0711|CYCLING 1:32
106. Yannick Mayer (Deutschland) 0711|CYCLING 1:55
109. Alexandre Ballet (Schweiz) 0711|CYCLING 1:55