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Nicola Toffali auf Platz 12 am Nürburgring

Das Eintagesrennen Rad am Ring (UCI 1.1) fand am Sonntag, den 30. Juli, auf dem Nürburgring in der Eifel statt. Den meisten als Motorsportrennstrecke bekannt, hat der Nürburgring auch eine Radsporttradition – in den Jahren 1927, 1966 und 1978 war er Austragungsort der Straßenweltmeisterschaft. In einem sehr schweren Rennen wurde Nicola Toffali Zwölfter.

Nach dem Start auf der Grand-Prix-Strecke ging es fünfmal über die „Grüne Hölle“ der Nordschleife, bevor auf drei Schlussrunden der Grand-Prix-Strecke nach 141,2 km die Entscheidung fiel. Es war warm und die Sonne schien, allerdings wehte auch ein starker Wind, der auf der oft offenen Strecke sehr ins Gewicht fiel.

Gleich vom Start an wurde ein sehr hohes Tempo gefahren, und auf der ersten Runde der Nordschleife musste etwa ein Drittel des Feldes am 4 km langen Anstieg zur Hohen Acht abreißen lassen. Darunter war auch Arnold Fiek: „Es ging wirklich sofort nach der Neutralisation los“, berichtete er. „Die belgischen Prokontiteams sind von Anfang an voll gefahren und haben immer wieder Attacken gestartet. Es kam zunächst zwar niemand weg, aber das hohe Tempo und der Wind machten das Rennen schwer. Ich bin an der Hohen Acht abgeplatzt, wir haben zwar noch versucht, wieder zurückzukommen, aber da war nichts mehr zu machen.“

In der ersten Gruppe waren mit Nicola Toffali und Max Wörner zwei Fahrer von 0711|CYCLING vertreten. Auf der zweiten Runde kamen schließlich acht Ausreißer weg, die aber nie mehr als eine Minute Vorsprung hatten und auf der letzten Runde der Nordschleife gestellt wurden. Stattdessen fuhren an der Hohen Acht vier Prokontinentalfahrer auf und davon und machten am Ende den Sieg unter sich aus. Insgesamt kamen nur 39 von 115 Fahrern ins Ziel.

Max Wörner verlor auf der vierten Runde den Anschluss, Nicola Toffali blieb bis zum Schluss vorn: „Wir haben versucht, das Spitzenquartett noch einzuholen, aber sie waren zu stark“, sagte er. „Im Sprint wurde ich dann insgesamt Zwölfter. Nachdem ich letzte Woche zwei Tage starkes Fieber hatte, ist das eigentlich ein akzeptables Ergebnis. Auf einer Motorsportrennstrecke zu fahren, war ein tolles Ergebnis. Ich hätte bloß nicht gedacht, dass es so hart werden würde – das war ein richtiges Bergrennen.“

Ergebnis Rad am Ring (UCI 1.1):
1. Huub Duijn (Niederlande) Verandas Willems – Crelan 3:27:57
2. Wout van Aert (Belgien) Verandas Willems – Crelan 0:04
3. Dimitri Peyskens (Belgien) WB Veranclassic Aqua Protect 0:07
12. Nicola Toffali (Italien) 0711|CYCLING 1:08
DNF Max Wörner (Deutschland) 0711|CYCLING
DNF Arnold Fiek (Deutschland) 0711|CYCLING
DNF Eric Alfaro (Spanien) 0711|CYCLING
DNF Moritz Fußnegger (Deutschland) 0711|CYCLING
DNF Yannick Mayer (Deutschland) 0711|CYCLING